Verkehrsberuhigung bzw. Ortsumgehung der B37 kommt wieder auf die Tagesordnung B 37 Neckarsteinach
Nachdem wir uns in der letzten Sitzung des Ausschusses BUT am 22.03.2010 sehr intensiv mit dem Thema: „Verkehrliche Entwicklung der B37 in Neckarsteinach“ beschäftigt haben und vom Bürgermeister darüber informiert wurden, das die Planung der Ost-West-Traversale (Odenwald-Traversale), die auch eine Entlastung für uns Neckarsteinacher bringen sollte, nun aus Kostengründen nicht weiter verfolgt wird, haben wir von der CDU folgenden Antrag gestellt. Die geplante Neckarsteinacher Ortsumgehung, die im Jahre 2003 durch die rot-grüne Koalition aus dem vordringlichen Bedarf geflogen ist und sich nach wie vor im erweiterten Bedarf befindet, mit Unterstützung der Bundestagsabgeordneten, wieder neu zu beleben. Hier nun die Antwort vom CDU MdB Dr. Michael Meister!
Am 4. April 2007 hatte ich Ihnen (Bürgermeister Petri) ein Schreiben des damaligen Parlamentarischen Staatssekretärs im Bundesverkehrsministerium, Achim Großmann (SPD), vom 30. März 2007 zukommen lassen. In diesem Schreiben heißt es u.a.:
Seit dem Jahr 2000 gibt es eine Variante für eine südliche Umfahrung Neckarsteinachs, die sowohl von der Stadt Neckarsteinach als auch von der hessischen Straßenbauverwaltung und vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung getragen wird. Diese Variante, die - ähnlich wie bei Hirschhorn – mit zwei Neckarbrücken und einem Tunnel unter dem Dilsberg eine Neckarschleife abschneidet, verläuft jedoch weitgehend über Flächen der baden-württembergischen Gemeinde Neckargemünd - Dilsberg, so dass hier das Land Baden - Württemberg sowie die Gemeinde ebenfalls der Planung zustimmen müssen. Diese Zustimmung steht bis heute aus! Auch die im Januar dieses Jahres in Neckarsteinach stattgefundene jüngste Verkehrskonferenz “Neckartal“ an der auch Vertreter des baden-württembergischen Rhein-Neckar-Kreises teilgenommen haben, hat keine Fortschritte für die Planung der Ortsumgehung Neckarsteinach gebracht. Solange jedoch vor Ort kein Konsens erzielt werden kann, wird die hessische Auftragsverwaltung die Detailplanung nicht aufnehmen. Es bleibt die Aufgabe der Region, hier eine gemeinsame Position zu erarbeiten. Mit Blick auf den letzten Absatz des Schreibens von Achim Großmann hatte ich gegenüber empfohlen, den mit der Verkehrskonferenz „Neckartal“ angestoßenen Dialog fortzuführen, um auf eine gemeinsame Position hinzuwirken. Wie ich Ihnen gegenüber am 25.April 2007 ferner angeregt hatte, sollte der Teilnehmerkreis dabei nicht zu groß gewählt werden. Die Kommunen Neckarsteinach und Neckargemünd, Vertreter der Straßenbauverwaltung bzw. der Landesverkehrsministerien Hessens und Baden-Württembergs sowie die örtlichen Landtagsabgeordneten sollten auf alle Fälle an einem solchen Gespräch teilnehmen. Ergänzt werden könnte die Rund unter Umständen durch die örtlichen Bundestagsabgeordneten sowie den Verbandsdirektor der Verbandes Rhein Neckar. Ich rege daher erneut an, dass Sie zu einer entsprechenden Gesprächsrunde einladen. Dies sollte angesichts der Bedeutung der Thematik relativ zeitnah erfolgen.
MfG Dr. Michael Meister
Wir hoffen nun, dass Bürgermeister Petri die Initiative ergreift um das Thema „Verkehrsberuhigung bzw. Ortsumgehung weiter voranzubringen. |